Pentagramm, Hamsa & Co.: Die stärksten Schutzsymbole als Tattoos

Letzten Monat hab ich euch ja schon die finnischen Schutzsymbole Hannunvaakuna und Tursaansydän vorgestellt – und ganz ehrlich: Ich hätte nicht gedacht, dass euch das Thema so sehr interessiert! Seitdem haben mich einige von euch gefragt, ob ich noch andere Schutzsymbole kenne, die sich gut als Tattoo eignen. Klar kenn ich welche! Ich hab ein ganzes Arsenal an alten, magischen Zeichen aus aller Welt auf Lager – manche mystisch, manche spirituell, manche einfach nur verdammt cool.


Deshalb stelle ich euch heute ein paar internationale Schutzsymbole vor, die nicht nur tief in der Kulturgeschichte verankert sind, sondern auch als Tattoos echt was hermachen. Mit dabei: das oft missverstandene Pentagramm, die schützende Hamsa-Hand, das Auge des Horus aus Ägypten und die keltische Triskele. Also: Vorhang auf für die magischen Allrounder!



Das Pentagramm: Viel mehr als nur Okkultismus

Fünf Zacken, ein Kreis, jede Menge Missverständnisse. Das Pentagramm ist eines der bekanntesten, aber auch am meisten missverstandenen Symbole der Welt. Während viele sofort an Dämonen, Geisterbeschwörung und Hollywood-Horror denken, steckt dahinter eigentlich ein uraltes Schutzzeichen.


Schon die alten Babylonier und Ägypter nutzten das Pentagramm als Zeichen der Harmonie und des Schutzes. Bei den Pythagoräern war es ein Symbol für Gesundheit. Im Mittelalter glaubte man, es halte böse Geister und Dämonen fern – kein Wunder also, dass es auf Türen, Amuletten und später auch auf der Haut landete.


Wichtig ist: Das aufrechte Pentagramm (eine Spitze zeigt nach oben) steht für Balance, Schutz und die fünf Elemente – Erde, Wasser, Feuer, Luft und Geist. Erst das umgedrehte Pentagramm bekam später durch die Kirche und diverse Satanisten-Gruppen eine dunkle Bedeutung aufgedrückt.


Pentagramm-Tattoo: ein echter Klassiker

Als Tattoo funktioniert das Pentagramm in vielen Varianten. Ob minimalistisch und fein gestochen oder eingebettet in mystische Motive mit Rauch, Monden oder Kristallen – die Wirkung bleibt: Es schützt. Es symbolisiert Verbindung zur Natur. Und es sieht einfach verdammt gut aus.


Wer es ganz oldschool will: Schwarze Linien, ohne Schnickschnack. Wer es magisch mag: Umrahmt von Runen, Rauch oder Tiergeistern. Ich hab auch schon Pentagramme gemacht, die wie mit Kreide auf die Haut gezeichnet wirken – spooky, aber stylisch.


Hamsa-Hand: Die schützende Hand aus dem Orient

Ein weiteres beliebtes Schutzsymbol kommt aus dem Nahen Osten: die Hamsa-Hand. Auch bekannt als Fatimas Hand oder Hand der Miriam, je nach Kultur. Sie soll vor dem „bösen Blick“ schützen – also vor Neid, Missgunst und Pech.


In der Mitte oft ein Auge, um das Böse direkt anzustarren und zu bannen. Die Finger können nach oben oder unten zeigen – beides gilt als Schutz. Ich hab sie schon als stilisierte Variante gestochen, ganz fein mit Ornamenten, oder mit kräftigen Farben im Mandala-Stil. Immer mit positiver Wirkung.




Das Auge des Horus: Schutz aus dem alten Ägypten

Ein altägyptisches Symbol, das heute noch genau so wirkt wie vor tausenden Jahren: das Auge des Horus. Es steht für Schutz, Heilung und göttliche Kraft. Horus war der Himmelsgott mit Falkenkopf, und sein Auge soll sogar seinen Vater Osiris wiederbelebt haben.


Als Tattoo ist das Auge ein echter Allrounder: elegant, kraftvoll und mystisch. Ich hab’s schon in realistischer Optik gemacht, mit Schatten und Highlights, aber auch grafisch, mit geometrischem Rahmen. Und ja – manchmal auch kombiniert mit dem Pentagramm. Schutz-Symbol-Doppelschlag, sozusagen.



Triskele: Dreifaltiger Schutz aus der keltischen Welt

Die Triskele besteht aus drei miteinander verbundenen Spiralen und steht für Bewegung, Leben und Schutz. In der keltischen Mythologie symbolisiert sie Körper, Geist und Seele – oder auch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.


Als Tattoo wirkt sie besonders gut im Stil von keltischen Knoten, als Teil eines größeren Motivs mit Baum, Rabe oder Runen. Ich liebe es, wenn die Linien fließen wie alte Geschichten. Und glaubt mir, die Triskele hat Power – da hält so schnell kein Unheil mit.


Tattoo-Ideen mit Schutzsymbolen – Ozzy-Style

Wenn ihr euch so ein Schutzsymbol stechen lassen wollt, aber nicht aussehen wollt wie aus einem Esoterikladen gefallen – ich hab da ein paar Ideen für euch.


Mystischer Rahmen aus Nebel oder Flammen

Ein Pentagramm oder Auge des Horus, das aus Rauch emporsteigt oder von Flammen umrahmt wird – sieht aus wie aus einem alten Zauberbuch, wirkt aber trotzdem modern.


Kombiniert mit Tiergeistern

Ein Wolf mit Hamsa-Tatze, eine Eule mit Pentagramm im Auge, ein Rabe mit der Triskele oder ein Falke mit dem Horusauge auf der Brust – tierisch stark und symbolisch aufgeladen.



Alte Steine, verwittert und magisch

Das Symbol eingeritzt in einen „Stein“ mit Rissen, Moos oder Runen – wie ein Fund aus einem uralten Tempel. Macht richtig was her.


Feine Linien und ornamentale Verzierungen

Gerade die Hamsa-Hand oder Triskele lassen sich super mit Mandalas oder feinen floralen Mustern verbinden – besonders schön an Unterarmen oder am Rücken.


Runen, Sterne, Halbmonde?

Wenn ihr auf Magie steht: Warum nicht euer Schutzsymbol mit alten Runen, Sternbildern oder Halbmondmotiven kombinieren? Macht das Ganze noch persönlicher.


Lust bekommen? Dann wird’s Zeit für Tinte mit Schutzfunktion. Ich steche euch die Symbole so, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern auch was bedeuten. Vielleicht bringt’s ja sogar ein bisschen Glück – wer weiß?

Euer Ozzy